Die hohe Zahl der zu beklagenden Todesopfer spiegelt sich nicht unbedingt in den erwarteten Schäden für die Versicherungsindustrie wider. Da die stärksten Winde und die höchste Sturmflut in sehr dünn besiedeltem Gebiet auftraten, werden aus Florida eher moderate Schäden erwartet. Die Fluten im Hinterland wiederum traten in Gebieten mit unterdurchschnittlicher Versicherungsdichte auf. Sowohl die Preisindikationen von Katastrophenanleihen, die zum Monatsende nicht auf das Ereignis reagierten, wie auch erste Analysen der Risiko-Modellierungsfirmen von Anfang Oktober deuten darauf hin, dass sich Helene nicht als Ereignis mit katastrophalen versicherten Schäden erweisen wird.
Auswirkungen von Hurrikan Helene auf die Solidum-ILS und Cat-Bond-Fonds werden nicht erwartet. Für weitere Informationen verweisen wir auf den verlinkten Ereignisbericht.